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Die Matthias-Schmid-Straße verbindet den Peter-Mitterhofer-Weg mit der
Jakob-Prandtauer-Straße.
Matthias Schmid, geboren am 14. November 1835 in See im Paznauntal,
gestorben am 22. Januar 1923 in München, kam 1853 nach München zu einem
Vergolder und blieb dort drei Jahre, worauf er die Akademie besuchte.

Anfangs widmete er sich der religiösen Malerei, fand aber erst den
richtigen Boden für sein Talent, als er nach mannigfachen Schicksalen
1869 in die Schule Pilotys trat. Nach dem Beispiel Franz Defreggers
wählte er zunächst die Stoffe zu seinen Bildern aus dem Tiroler Volksleben,
aus welchem er jedoch auch die Schattenseiten mit polemischer Tendenz
hervorhob. Mit Tiefe und Wahrheit der Charakteristik verbindet er große
Anmut der Formengebung und ein weiches, zartes Kolorit.
Er war königlicher Professor.