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Die Christian-Thaler-Straße ist eine Seitenstraße der Bahnhofstraße,
quert die Mozartstraße und mündet in die Franz-Schubert-Straße.
Franz Christian Thaler wurde am 8. Juli 1759 in Wörgl geboren.
Kaum 17 Jahre alt, kam Thaler zu dem bekannten Bildhauer Franz Niäl
in Fägen (Zillertal) in die Lehre. Nach sechs Jahren wanderte er nach Augsburg
zu seiner Fortbildung.

1784 erhielt Thaler bei der öffentlichen Kunstausstellung mit einem
"Christus am Kreuze" den ersten Preis.
Auch in München arbeitete er bei bekannten Meistern.
Später treffen wir Thaler in Wien und Austerlitz.

Das 1798 entstandene k.k Münzen- und Antikenkabinett erforderte einen
tüchtigen Künstler; Thaler wurde als solcher erkoren und ihm 1804 der
Charakter eines k.k. Antikenkabinetts-Bildhauers verliehen. Während des
Wiener Kongresses modellierte er in Gips die Büsten des Kaisers Franz I,
des Zaren von Rußland und des Königs von Preußen.

Thaler starb am 25. April 1817 zu Wien in ärmlichen Verhältnissen,
wie es Künstlern so oft ergangen ist.