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Die Hermann-Gilm-Straße ist eine Seitenstraße zur Innsbrucker Straße (B170).
Eine Abzweigung führt in die Sr.-Bibiana-Blaickner-Straße.
Hermann von Gilm zu Rosenegg wurde am 1. November 1812 in Innsbruck geboren
und starb am 31. Mai 1864 in Linz. Er war ein österreichischer Jurist und Dichter.

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften wurde er Staatsbeamter in Schwaz.
Über Bruneck und Rovereto kam er nach Wien und arbeitete dort zunächst als
Hofkanzleipraktikant. Er tritt in Linz eine Stelle als zuständiger Leiter
des Theaterressorts an, verfasst Theaterberichte und verhindert in seiner
Tätigkeit grobe Eingriffe in die Spielpläne und Texte der Stücke.

Hermann von Gilm erntete Lob für seine feinsinnigen Gedichte.
In den politischen Liedern spiegelt sich sein erhitztes Gemüt und als Gegner
der Jesuiten schrieb er scharfe Polemiken. Im Umgang mit seinen Werken trat
er der Öffentlichkeit gegenüber zurückhaltend auf. Als Liberaler konnte der
Beamte seine politische und kirchliche Überzeugung nicht unter seinem Namen
publizieren. Zu Lebzeiten erschien nur der Gedichtband: Tiroler Schützenlieder.